Writing /var/www/vhosts/deutschlandflora.de/flora-sh.deutschlandflora.de/wiki/data/cache/6/6f5ac08b7345c557f2074e9ba5bc99da.metadata failed
Writing /var/www/vhosts/deutschlandflora.de/flora-sh.deutschlandflora.de/wiki/data/cache/b/b6a3542b7810788cd9f479117976bf8c.metadata failed

Dokumentation und Hilfe

1. Seitenaufruf, URL

Das Erfassungsportal ist über die Internetadresse flora-sh.deutschlandflora.de zu erreichen.

2. Registrierung, Benutzeranmeldung

Nicht registrierte und angemeldete Nutzer haben nur einen eingeschränkten Zugriff auf die Funktionen des Portals. Für die Eingabe und Bearbeitung von Daten sowie für die Ausgabe von Berichten und den Export von Daten müssen sich Anwender mit ihrem Namen, Vornamen sowie einer gültigen Email-Adresse registrieren. Weitere Angaben sind optional.

Zur Anmeldung ist entweder der Link über Startseite –> Anmelden in der Menüleiste oben aufzurufen oder der Link Register in der Fußleiste.


Der folgende Dialog enthält zunächst Felder für die Angaben zur Person. Diese sind obligatorisch. Alle weiteren Angaben sind freiwillig.


Nach Absenden des Registrierungsformulars ist noch eine Freischaltung durch den Moderator oder Administrator der Seite erforderlich. Sie erhalten daraufhin die notwendigen Zugangsdaten per Mail und können sich nun im System anmelden.

3. Übersicht - Erste Schritte

Nach erfolgreicher Anmeldung stehen Ihnen je nach Benutzerrolle und Berechtigung verschiedene Funktionen zur Verfügung.


Über die Menüleiste oben rechts erreichen Sie die Dialoge für die Eingabe neuer Daten oder die Bearbeitung vorhandener Beobachtungsdaten. Ebenso können Sie über das Menü die Unterseiten zu Berichten aufrufen und individuelle Berichte erstellen.

4. Eingabe von Beobachtungsdaten

Übersicht zu bisherigen Aufnahmen des Anwenders

Sofern Sie bereits zu einem früheren Zeitpunkt Beobachtungsdaten eingegeben haben, wird vor dem eigentlichen Erfassungsdialog eine tabellarische Übersicht zu existierenden Aufnahmen dargestellt.



Wählen Sie 'neue Aufnahme' um Beobachtungsdaten einzugeben. Sie gelangen im folgenden Schritt zum Erfassungsdialog.

4.1 Einzelbeobachtung eingeben

Eine Einzelbeobachtung entspricht einer Aufnahme mit genau einem Beobachtungsdatensatz.
Die Gliederung des Erfassungsdialoges folgt dem Prinzip der 5 W´s:

  • WAS (Art)
  • WER (Beobachter/Mitbeobachter)
  • WANN (Beobachtungsdatum)
  • WIE (Status und sonstige Angaben)
  • WO (Fundort)



Obligatorische Angaben sind mit einem Sternchen markiert. Diese Angaben sind immer zwingend für eine erfolgreiche Dateneingabe.

4.1.1 Artauswahl

Die Arteingabe ermöglicht auch die Nutzuung von Platzhaltern oder verkürzten Eingaben bei der Suche nach Artnamen:
Wenn Sie z.B. die ersten drei Buchstaben des Gattungsnamens und danach die ersten Buchstaben des Artepithetons eingeben erhalten Sie eine Auswahl der im System gespeicherten Artnamen.

Bereits bei der Artauswahl erfolgt ein erster Hinweis auf bestimmungskritische oder sensible Arten. Dieser visuelle Hinweis erfolgt auf Basis einer Referenztabelle in der Datenverwaltung, auf die mittels der Datenprüfungsmodule zugegriffen wird. Dazu wurden zunächst Wertegruppen für die Art und den jeweiligen Hinweis in der Datenverwaltung gebildet. Derzeit sind 4 Hinweistypen für bestimmungskritische Arten sowie 1 Hinweis für sensible Arten der Roten Liste festgelegt.:

1=Kann mit etwas Übung von jedem bestimmt werden
2=Kann von einem erfahrenen Botaniker bestimmt werden
3=Bestimmung nur durch bekannte Botaniker mit speziellen Kenntnissen oder Bestätigung durch regionalen Spezialisten notwendig
4=Sollte nur durch erfahrenen Sippenspezialist bestimmt werden
5=Sensible Art (Rote Liste 0 oder 1)

4.1.2 Beobachter und Mitbeobachter

Der Name des Beobachters muss zwingend angegeben werden. Sinnvollerweise wird der Name immer mit Vor- und Nachnamen angegeben. Das erleichtert die Suche über Filter. Standardmäßig ist das Feld Beobachter mit dem Namen des angemeldeten Anwenders vorbelegt. Somit ist der Erfasser = der Beobachter. Sofern der Erfasser nicht dem Beobachter entspricht, sollte davon abweichend der tatsächliche Beobachter eingetragen werden.
Mitbeobachter, die z.B. im Rahmen einer Exkursion an der Aufnahme beteiligt waren, können in das Feld Mitbeobachter eingetragen werden. Bei größeren Gruppen ist eventuell der Name der Exkursion/Gruppe einzutragen.

4.1.3 Beobachtungsdatum

Das Aufnahme/Beobachtungsdatum ist eine obligatorische Angabe, die jeder Aufnahme zugeordnet sein muss. Dabei kann es sich um ein konkretes Datum, eine Jahresangabe oder einen Zeitraum handeln. Ein konkretes Datum ist im Format TT.MM.JJJJ, z.B. 04.11.2007 anzugeben. Eine Jahresangabe ist im Format JJJJ, ein Zeitraum als Jahr von - Jahr bis im Format JJJJ - JJJJ anzugeben.

4.1.4 Status und Häufigkeit

Die Vorgabewerte in den Auswahllisten zum floristischen Status, zur Häufigkeit, zur bedeckten Fläche sowie zur Anzahl blühender Sprossen basieren auf den in Schleswig-Holstein derzeit verwendeten Referenzen.

4.1.5 Fundortangaben

Zu jeder Aufnahme gehört zwingend auch die genaue Verortung der Beobachtung. Als Mindestangabe ist hier eine Koordinate im entsprechenden Referenzsystem anzugeben.

4.2 Aufnahme mit 1-n Beobachtungen eingeben (Kartier-/Artenliste)

Diese Eingabemaske ermöglicht die schnelle Eingabe einer größeren Zahl von Beobachtungsdaten aus einer Aufnahme an einem Ort. Die Aufnahme muss zwingend vom gleichen Ort sein, da Informationen zum Raumbezug, also Fundort, Koordinaten usw. nur einmal eingegeben werden können. Ebenso nur einmal eingegeben werden die Kopfdaten mit Angaben zum Beobachter, zum Bearbeitungsstatus und zum Aufnahmedatum. Angaben zur Art, zur Bestimmung, Status, Sensibilität usw. sind jedoch individuell für jeden Beobachtungsdatensatz in der Tabelle unter Angaben zum Artvorkommen anzugeben. Obligatorische Angaben sind wieder mit rotem Stern gekennzeichnet. Einige Angaben sind zunächst vorbelegt, können aber überschrieben werden.

Taxa werden wieder über Artkürzel ausgewählt. Über die Tabulator-Taste gelangen Sie in die nächste Zeile.



TIPP: Schrittweise Eingabe der Artenlisten

Wenn Sie längere Artenlisten eingeben möchten, empfiehlt es sich, die Daten etappenweise einzugeben und mehrfach zwischenzuspeichern. Damit vermeiden Sie möglichen Datenverlust etwa durch Verbindungsprobleme oder -abbrüche. Wenn sie zunächst die Kopfdaten eingeben, diese unmittelbar speichern und danach den Datensatz wieder aufrufen, müssen Sie diese Daten bei Problemen nicht mehrfach eingeben. Danach können Sie Ihre Artenliste schrittweise ergänzen. Sinnvoll erscheint eine schrittweise Eingabe von etwa 30 Arten, danach empfiehlt es sich, die Daten zu speichern.


Löschen oder Korrektur einzelner Angaben

Haben Sie einzelne Artnamen oder einen kompletten Beobachtungsdatensatz (nicht jedoch die komplette Aufnahme) falsch angegeben, können Sie den Artnamen bearbeiten, indem Sie in der Artenliste den Bearbeiten-Button, der vor dem Artnamen in der ersten Spalte angezeigt wird, anklicken und den korrekten Artnamen eingeben.
Falsche oder zu viel eingegebene Beobachtungsdatensätze können Sie über das rote Kreuz am Zeilenanfang markieren. Diese Datensätze werden somit beim Speichern der Aufnahme (Button Speichern am Seitenende) gelöscht.


4.3 AdHoc-Mehrfachaufnahme eingeben

Spezielle Form der Aufnahme mit unterschiedlichen Fundorten und 1-n Beobachtungen
Derzeit nicht aktiviert

4.4 Import von Tabellen

Über den Menüpunkt Aufnahmen/Import können Sie eine Datei im Format .csv (Komma-getrennte Werte) importieren. Der Eingabedialog führt Sie in mehreren Schritten durch den Import. Zuvor muss die Datei mit den Beobachtungsdaten als UTF-8 kodierte CSV-Datei aus einem aktuellen Officeprogramm (Excel, OpenOffice, LibreOffice oder vergleichbar) exportiert werden.

4.4.1 Importvorlage

Eine Vorlagendatei mit vordefinierten Spaltenköpfen erleichtert die Erstellung einer Importdatei. Die Vorlagendatei kann über das Importmenü heruntergeladen werden.
Struktur der Vorlagendatei (Achtung! Darstellung hier technisch bedingt gedreht. Die unter Spaltenkopf stehenden Feldnamen müssen in der Importtabelle im Spaltenkopf nebeneinander stehen):

Spaltenkopf Beispiel Erläuterung
Taxname (BfN-Referenz)* Acer campestre Eindeutiger Name nach jeweils aktueller BfN-Referenz (ohne Autor)
Taxnummer (BfN-Referenz) Eindeutige Nummer nach jeweils aktueller BfN-Referenz, kann leer bleiben
Aufnahmedatum (TT.MM.JJJJ)*
Koordinaten (Lat,Lon)* 54.22612, 10.22599 Komma-getrennte Werte Breite, Länge in Dezimalgrad (Vorgabe ist Referenzsystem WGS 84 LL)
Unschärfe (m) 250m um H/R-Wert integer-Wert
Toleranz (Referenzierte Werte) vgl. Referenzen
Fundort Fundortbezeichnung (nicht Gemeinde)
Lokalität/Wuchsort auf tonig-lehmigem Standort in einer Zwergstrauchheide
verantwortlicher Beobachter* Max Muster
Mitbeobachter AK Orchideen durch Komma getrennte Liste der Namen aller Mitbeobachter oder 'Gemeinschaftsexkusion' o.ä.
Aufnahmemethode (Referenzierte Werte) Feldbeobachtung Feldbeobachtung, Herbar, Literatur,vgl. Referenzen
Floristischer Status (Referenzierte Werte)* Unbeständig vgl. Referenzen
Häufigkeit (Referenzierte Werte) 51 - 100 vgl. Referenzen
Bedeckte Fläche (Referenzierte Werte) > 50 qm vgl. Referenzen
Blühende Sprosse (Referenzierte Werte) 2 - 5 vgl. Referenzen
Datenquelle Nachträge Biotopkartierung
Bemerkung Import über csv-Datei Freifeld
Externe ID der Aufnahme Bei Importen aus anderen Datenbanken oder Programmen die eindeutige ID der Aufnahme/Kartierliste, sofern vorhanden
Externe ID der Beobachtung Bei Importen aus anderen Datenbanken oder Programmen die eindeutige ID des Datensatzes

Mit * gekennzeichnete Spalten sind obligatorisch. Optionale Spalten können auch leere Zellen enthalten.

4.4.2 Importdatei erstellen

Die Vorlagendatei kann danach lokal mit einem aktuellen Tabellenkalkulationsprogramm Ihrer Wahl bearbeitet werden, alternativ können Sie auch die Spaltenköpfe in eine bestehende Datei übernehmen. Die Feldnamen der Spaltenköpfe müssen zwingend analog zur Vorlagendatei bezeichnet sein. Ansonsten müssen Sie die Spalten während des Importvorgangs manuell zuordnen. Wenn Sie unsicher sind, testen Sie den Import zunächst mit einem einzelnen Datensatz in Ihrer Datei.
1. Kurzanleitung zum Import der Vorlagendatei nach Excel:
Klicken Sie auf die Registerkarte Datei und dann auf Öffnen.
Das Dialogfeld Öffnen wird angezeigt:
Handelt es sich um eine CSV-Datei, wird sie von Excel automatisch geöffnet, und die Daten werden in einer neuen Arbeitsmappe angezeigt.

2. Kurzanleitung für den Export einer CSV-Datei aus Excel:
Mit dem Befehl Speichern unter können Sie ein Excel-Arbeitsblatt in eine Komma-separierte Datei (CSV-Datei) konvertieren.
Klicken Sie auf die Registerkarte Datei und dann Speichern unter.
Wählen Sie im Feld Dateityp das Textdateiformat für das Arbeitsblatt aus: Klicken Sie auf CSV (Trennzeichen-getrennt).
Navigieren Sie zum Speicherort, und klicken Sie dann auf Speichern.
Sie werden in einem Dialogfeld darauf hingewiesen, dass nur das aktuelle Arbeitsblatt in der neuen Datei gespeichert wird: Klicken Sie auf OK.

3. Im-/oder Export aus anderen Tabellenkalkulationsprogrammen:
Öffnen Sie eine bestehende CSV-Datei mit Doppelklick. Im folgenden Dialog nehmen Sie bitte Einstellungen zu Zeichensatz und Trennoptionen vor (siehe Abbildung unten).

Der Export einer CSV geht über die Registerkarte Datei, dann Speichern unter:
Wählen Sie hier als Dateiformat Text (CSV) und nehmen die Einstellungen zu Zeichensatz und Trennoptionen vor (siehe Abbildung unten). Für Werte in Hochkomma sollte die Option als Text aktiviert werden.
Abbildung: Einstellungen für den Im-oder Export einer CSV-Datei über ein Tabellenkalkulationsprogramm (z.B. Calc).


Beim Export aus Ihrem Tabellenkalkulationsprogramm wird als Zeichensatz UTF-8 gewählt, als Feldtrenner das Komma und als Texttrenner das doppelte Anführungszeichen oben angegeben.

4.4.3 Mindestangaben

Wie bei allen Eingabeformularen, ist auch beim Import darauf zu achten, dass obligatorische Felder belegt sein müssen.

  • WER - Beobachter
  • WAS - Taxname nach BfN-Referenz oder referenzierte Nummer nach BfN-Referenz. Verwenden Sie hierzu immer die aktuellste Version der BfN-Referenz.
  • Wo - Koordinate im Bezugssystem WGS 84 Lat/Lon
  • WANN - Datum
  • WIE - Floristischer Status nach Referenz

5. Berichte, Analysen, Exporte

Unter dem Menüpunkt Karten/Berichte finden Sie verschiedene Ausgabemöglichkeiten für gespeicherte Daten.

5.1 Dynamischer Bericht

Dieser Bericht dient zum Sichten und Filtern vorhandener Daten und zum Erstellen eigener Filter, die im System abgespeichert werden können.

Übersicht zu Karten und Filterfunktionen



Optionale Merkmale


5.1.1 Filter von Beobachtungsdaten nach Ort, Polygonzug oder Raster

Schritt 1: Button Filter erstellen in Filterleiste auswählen

Schritt 2: Filter Wo definieren


Schritt 3: Werkzeug zum setzen eines Punktes oder Rasterfeldes auswählen

In dieser Maske gibt es mehrere Optionen:

  1. Ein bereits gespeicherter Ort (nicht die Fundortbeschreibung aus der Erfassung, der Ort muss in der Ortsreferenz als Kartiergebiet festgelegt sein).
  2. Ein Fundortname oder Namensbestandteil, der im Freifeld Fundort angegeben wurde und nicht zwingend in der Ortsreferenz hinterlegt sein muss.
  3. Ein Polygon zeichnen: dazu mit dem mittleren Werkzeug aus der Leiste rechts Punkte setzen und mit Doppelklick das Polygon abschließen.
  4. Einen Punkt setzen: dazu das Werkzeug außen rechts wählen, zunächst noch das Referenzsystem auswählen und mit Klick in die Karte Punkt setzen.
  5. Ein Raster auswählen: dazu das Referenzsystem TK-Rastersystem auswählen und mit dem Werkzeug außen rechts in die Karte Klicken. Das Rasterfeld kann auch direkt in das Feld eingegeben werden (Notationen 1234, 1234/1 bis 1234/111). Mit Klick auf die Tabulator-Taste springt die Karte ins gewünschte Feld.


Wenn der Raum festgelegt wurde, Button anwenden klicken und zurück in die Beobachtungsansicht.
Schritt 4: Filter prüfen
Die Ansicht zeigt nun im Filterbereich oben den gewählten Ort, im aktuellen Beispiel ist das Rasterfeld 1626.
Soll dieser Filter mehrfach verwendet werden, kann er gespeichert werden. Dazu bitte einen eindeutigen Namen verwenden. Einmal erstellte Filter können auch in einigen anderen Formularen - beispielsweise beim Export von Daten - verwendet werden.
Das Speichern eines Filters, der sich ausschließlich auf einen Ortsnamen aus der Ortsreferenz bezieht, ist nicht notwendig, erst komplexere Filter lohnen den Aufwand. Beachten Sie, dass unnötig gespeicherte Filter die Auswahlliste unnötig überfrachten können.

Schritt 5: Ergebnisse prüfen
In der Karte unter dem Filterbereich wird der Ort mit Umgrenzungslinie dargestellt. Innerhalb der Umgrenzung ist in hier je nach Zoomstufe ein blauer Beobachtungspunkt oder ein blaues Rechteck zu sehen. In der Tabelle darunter der gefilterte Datensatz.

Bei einfachen Filterbedingungen kann man auch die Filterleiste im Spaltenkopf der Tabelle verwenden. So könnte man z.B. auch hier nach dem Rasterfeld suchen und bekommt den zugehörigen Datensatz.

5.2 Exporte

Download eigener Daten als Standardexport im csv-Format

Download für Admins im csv-Format

Download als GIS-kompatibles Format und Import in GIS

CSV-Exportdatei in QGIS einlesen

Schritt 1: Neues Projekt in QGIS erstellen oder vorhandenes öffnen
Schritt 2: Layer hinzufügen –> xy-Textlayer
Schritt 3: als Dateiformat csv auswählen und als Geometriespalte je nach Verwendungszweck Punktkoordinaten auswählen und die beiden Koordinatenspalten angeben oder die WKT und die Spalte WKT, die auch Linien oder Polygone unterstützt.

CSV-Exportdatei in ArcGIS einlesen (ArcGIS 10.X)

Schritt 1: Im ArcCatalog-Fenster mit der rechten Maustaste auf die CSV-Datei klicken und „Feature-Class erstellen“ und dann „Aus XY-Tabelle …“ auswählen.



Schritt 2: Nun aus der CSV-Datei die Felder auswählen, welche die X und Y-Werte der Fundpunkte enthalten. Das Feld für Z-Werte bleibt leer.



Schritt 3: Danach das Koordinatensystem der Eingabekoordinaten auswählen. Hier handelt es sich um Geographische Koordinaten nach WGS 1984.
Das entsprechende Raumbezugssystem ist aus der Liste auszuwählen.



Schritt 4: Nun den Speicherort des Imports festlegen. Dabei ist eine Speicherung als Shapefile oder als FeatureClass innerhalb einer File- oder Personal-Geodatabase möglich.
Achten Sie darauf, dass bei einer Speicherung als Shapefile die Feldbezeichnungen der Datenspalten je nach Ausgangslänge eingekürzt werden können.



Schritt 5: Der so erzeugte Shapefile bzw. die FeatureClass kann nun in die Layerliste hinzugefügt werden.



Spezielle (KML, GPX) oder Standard-XML-Formate

Auch diese Export-Formate können prinzipiell erzeugt und verwendet werden.

6. Datenprüfung

Die Möglichkeiten zur Datenprüfung sind ein zentraler Bestandteil des Portals.
Als registrierter Artenkenner (Sippenspezialist) haben Sie die Möglichkeit, Datensätze anderer Beobachter im Rahmen der Datenprüfung zu begutachten, zu bestätigen oder zu verwerfen, zu kommentieren oder Rückfragen an den Beobachter zu stellen. Auch können Sie bei Bedarf weitere Spezialisten hinzuziehen und den Datensatz zur Prüfung an den Spezialisten versenden.
Diese Funktionen sind registrierten Sippenspezialisten vorbehalten und über das Formular Dateneingabe –> Datenprüfung verfügbar.
Das Formular Datenprüfung beinhaltet eine Filterleiste, über die Sie zunächst die Beobachtungen individuell nach bestimmten Kriterien filtern können. Aus den 1-n Beobachtungsdatensätzen können Sie sich dann einen Datensatz mit Klick auf die betreffende Zeile auswählen, um sich Details anzeigen zu lassen. Diese werden rechts von der Übersichtstabelle angezeigt.


6.2 Schritt 1: Daten-Filter erstellen oder vorhandenen wählen


6.2.1 Kriterium Qualität


Über das Filterkriterium Qualität können Sie die Auswahl der Daten auf bestimmte Qualitätsstufen beschränken. Im Rahmen der Datenprüfung stehen hierzu eine Reihe von Einstufungen zur Verfügung. Nicht berücksichtigt bleiben Daten, die bei der Dateneingabe als vorläufig, d.h. deren Eingabe nicht abgeschlossen ist, markiert wurden.

Prüstatus 1 Prüfstatus 2 Bedeutung
Akzeptiert als Korrekt Nur Daten, die formal alle Standards des Projekts erfüllen und zusätzlich von einem Prüfer als korrekt bestimmt eingestuft wurden, werden in die Auswahl einbezogen. Die Prüfung kann z.B. durch eine Herbarbeleg oder Photo erfolgt sein.
Nur akzeptierte Daten Akzeptierte Daten, auch wenn sie nicht explizit als korrekt markiert wurden. Eine Kontroll-Bestimmung hat in der Regel nicht stattgefunden.
Daten sind mindestens plausibel Alle Daten, die mindestens als plausibel oder besser eingestuft wurden. Eine Bestätigung des Datensatzes liegt allerdings nicht vor.
Beobachter war sich sicher Daten, bei denen sich der Beobachter sicher war, die aber keine weitere Prüfung durchliefen
Nicht akzeptiert Die Beobachtung wird nicht akzeptiert, da sie die Kriterien, die als Standard für das Projekt definiert wurden, nicht erfüllt. Möglicherweise war eine Prüfung des Datensatzes unmöglich, da kein Beleg vorlag und eine Nachkartierung ebenso nicht möglich war.
Unbestätigt Der Datensatz konnte nicht bestätigt werden. Entweder wurde der Datensatz noch nicht begutachtet oder eine Entscheidung noch nicht getroffen.

6.2.2 Kriterium Datenquelle

a) Beispiel Filter Quelle » Projekt auswählen » hier: nur Punktdaten = SH01

6.3 Schritt 2: Datensätze auswählen und prüfen

Sie können nun einzelne Datensätze durch einen Klick auf die Tabellenzeile oder eine größere Zahl der zuvor gefilterten Daten oder die gesamte Tabelle auswählen. a) Einzelnen Datensatz prüfen:
Wählen Sie dazu einen Datensatz aus der zuvor gefilterten Tabelle durch Klick oder Doppelklick aus. Im Detailfeld rechts werden Details zum Datensatz angezeigt. Darüber finden Sie Werkzeuge zur Bearbeitung des Datensatzes. Verändern Sie den Status einer Beobachtung, indem Sie z.B. das Werkzeug Verifizieren (grüner Haken) verwenden. Sie können aber auch einen Datensatz zurückweisen, indem Sie das rote X verwenden. Oder ziehen Sie einen Spezialisten hinzu, verwenden Sie hierzu den Button Spezialist unter Kontakt.

b) mehrere Datensätze einer Tabelle en bloc prüfen:

Wählen Sie hierzu den Button Liste verifizieren in der Filterleiste. Es erscheint nun in der Tabelle vor jedem Datensatz eine Checkbox. Wählen Sie alle infrage kommenden Datensätze aus und klicken Sie anschließend auf den Button verifizieren in der Filterleiste.

c) Tabelle verifizieren:
Wenn Sie alle Daten einer zuvor gefilterten Tabelle en bloc bestätigen möchten, wählen Sie den Button Tabelle verifizieren in der Filterleiste.

QR-Code
QR-Code dflora2.0:dokumentation (erstellt für aktuelle Seite)